Für alle statt für wenige


Heinz Lüscher

12. August 2017

Interview

Das Interview wurde am 2. August 2017 durch Nico Zobrist geführt.

 

Heinz Lüscher, Sie kandidieren als Gemeinderat und Gemeindeammann für die nächste Amtsperiode. Was verbindet Sie denn mit Unterentfelden?
Unsere Familie wohnt seit 1979 in Unterentfelden. Ich bin in Unterentfelden geboren. Zehn Jahre war ich Mitglied der Feuerwehr und konnte dadurch viele Kontakte zu Menschen in Unterentfelden knüpfen. Unsere beiden Kinder sind in Unterentfelden zur Schule gegangen, auch dadurch ergaben sich interessante Kontakte. Das Interesse an der Kommunalpolitik wuchs auch durch die Mitgliedschaft in der SP.

Was machen Sie beruflich?
Ich arbeite bei Rockwell Automation in einem Teilpensum als Projektleiter und als amtierender Gemeindeammann bin ich ca. 45% für die Gemeinde tätig.
Auch unser landwirtschaftlicher Nebenerwerbsbetrieb nach den Richtlinien von BIO-Suisse mit Schafhaltung beschäftigt unsere Familie.

Warum sollte man Sie wählen?
Ein intaktes lebenswertes Dorf für alle Bürgerinnen und Bürger liegt mir sehr am Herzen. Ich will mich mit meiner Mitarbeit im Gemeinderat weiterhin für die Belange unsere Bevölkerung einsetzen und die Zukunft von Unterentfelden mitgestalten. Es gibt unterschiedliche Meinungen zu Finanzen, Steuern, Raumgestaltung, Schule etc. Ich würde gerne, im engen Kontakt mit den Unterentfelderinnen und Unterentfeldern an diesen Themen weiterarbeiten.

Was werden Sie für die verschiedenen Generationen leisten?
Ich unterstütze als Gemeinderat die Vereine in ihrer Arbeit. Was in diesen Organisationen Beispielsweise an Jugendarbeit geleistet wird ist für unsere Gesellschaft sehr wertvoll. Eine sinnvolle Freizeitgestaltung für Jüngere und Ältere gibt einen guten Ausgleich zum Berufsalltag und fördert zwischenmenschliche Beziehungen.
Die Schule erfüllt eine wichtige Aufgabe. Sie braucht eine funktionstüchtige Organisation damit sie ihren Bildungs-Auftrag erfüllen kann. Auch unsere Gewerbebetriebe, die Arbeitsplätze anbieten und verschiedenste Dienstleistungen für uns erbringen, müssen in der Gemeindepolitik ihren Platz haben. 

Und für die Älteren unter uns?
Die älteren Menschen haben in unterschiedlichster Weise vieles zu unserer heutigen Gesellschaft beigetragen. Die Angebote von Spitex, unserer Alterssiedlung oder dem Verein mobil im Alter sind mir wichtig und sollen für die Zukunft gerüstet werden. Da können wir für die Älteren unserer Dorfgemeinschaft einen Beitrag zu einem würdigen Leben leisten.

Wo sehen Sie Unterentfelden in 15 Jahren?
Ich setze mich dafür ein, dass diese Frage im Gemeinderat auf dem Tisch bleibt. Es ist aus meiner Sicht Aufgabe der Behörde, sich mit strategischen Fragen auseinanderzusetzen. Wie die Lösung dannzumal aussieht ist schwer vorauszusagen. Wichtig ist, dass wir an Zukunftslösungen arbeiten. Fakten sollen der Bevölkerung aufzuzeigen welche Weichenstellungen welche Auswirkungen haben. So haben wir als Bürger die Möglichkeit, Entscheide für unsere Zukunft zu fällen.




SP vor Ort