Für alle statt für wenige


Alfred Stiner

10. August 2017

Interview

Das Interview wurde am 2. August 2017 durch Nico Zobrist geführt.

 

Alfred Stiner, Sie kandidieren als Gemeinderat für die nächste Amtsperiode. Was verbindet Sie denn mit Unterentfelden?
Mit unserer Gemeinde verbindet mich seit 55 Jahren ganz viel. Ich bin in Unterentfelden geboren, hier zur Schule gegangen und habe mich schon früh für das aktive Dorfleben in Unterentfelden interessiert und engagiert. Seit ich auf der Welt bin, lebe ich hier und habe den Wandel der Gemeinde in den letzten rund 50 Jahren selber miterlebt.
In Unterentfelden bin ich gut verankert. Ich pflege Kontakte zu Freunden, betätige mich in diversen Vereinen, habe in den Jahren 2014 und 2017als Präsident des OK aktiv am Gelingen des Äntefeschts mitgewirkt. In habe in verschiedenen Kommissionen in der Gemeinde engagiert mitgearbeitet. Seit zwei Amtsperioden gehöre ich der Finanzkommission an, davon die letzten vier Jahre als Präsident. Gleichzeitig engagiere ich mich noch in diversen Vereinen.

Was machen Sie beruflich?
Ich arbeite beim Kantonalen Steueramt in Aarau und bin dort als Sektionsleiter der Sektion Quellensteuern tätig.

Warum sollte man Sie wählen?
Unterentfelden liegt mir sehr am Herzen. Ich habe mein gesamtes Leben hier verbracht. Aus diesem Grund werde ich mich mit aller Kraft für unser Dorf einsetzen, damit es der Bevölkerung und der Gemeinde gut geht.
Mir ist ein soziales Unterentfelden sehr wichtig. Die zwischenmenschlichen Beziehungen dürfen nicht zu kurz kommen und ich werde immer ein offenes Ohr für Anliegen und Probleme aus der Bevölkerung haben.
Zudem bringe ich Erfahrung aus der Finanzkommission mit und setze mich für einen stabilen Finanzhaushalt ein.

Was werden Sie für die verschiedenen Generationen leisten?
Die Jugend ist mir wichtig, schliesslich ist das „unsere“ Zukunft. Meiner Meinung nach besteht heute ein grosses Angebot für die Jugendlichen in Unterentfelden. Verschiedene Vereine, wie die Jugendarbeit oder die Jungschar engagieren sich mit Unterstützung der Gemeinden Unter- und Oberentfelden sehr aktiv für die Jüngsten in den beiden Dörfern. Es gibt bestimmt noch Ausbaupotenzial. Hier appelliere ich an die Jugendlichen, sich engagiert an Diskussionen und Lösungssuche zu beteiligen.

Und für die älteren unter uns?
So wichtig wie die Jugendlichen, sind mir auch die Senioren. Viele haben über Jahrzehnte hinweg grosse Leistungen für unsere Gemeinde erbracht, vielleicht in einem öffentlichen Amt mitgewirkt oder sich auf freiwilliger Basis engagiert. Darum ist es mir wichtig, dass man auch zu den älteren Menschen schaut.
Die Alterssiedlung am Eichenweg scheint mir hier als Schlüsselobjekt. Die Alterswohnungen müssen erhalten bleiben und unbedingt weiterhin gepflegt und attraktiv gehalten werden. Des Weiteren setze ich mich als Vizepräsident des Konsumvereins Unterentfelden für den Erhalt des Denner- Verkaufsgeschäfts im Dorfzentrum von Unterentfelden ein. Es ist wichtig, dass diese Einkaufsmöglichkeit weiterhin angeboten werden kann. Ein wichtiges Anliegen von mir ist, dass sich alle Menschen, egal ob alt oder jung, in Unterentfelden wohl fühlen und gerne in der Gemeinde leben.

Wo sehen Sie Unterentfelden in 15 Jahren?
Natürlich bin ich nicht Hellseher und aus diesem Grund ist das eine schwierige Frage. Die Zukunft von Unterentfelden hängt von diversen Faktoren ab.
Der «Zukunftsraum Aarau» wird uns in nächster Zeit stark beschäftigen. Es ist wichtig, dass Fakten erarbeitet werden, damit unsere Bevölkerung zu diesem Thema aufgeklärt werden und anschliessend fundiert Stellung nehmen kann.
Unterentfelden soll eine aktive und attraktive Wohngemeinde bleiben. Unter Wahrung der örtlichen Vielfalt soll eine Einheit gebildet werden, die ein hohes Mass an Lebensqualität garantiert. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden mit Eigenverantwortung und Eigeninitiative zu einer positiven Gemeindeentwicklung beitragen.




SP vor Ort